Der blinde Fleck der Medical-Kommunikation
Medical Affairs investiert erhebliche Ressourcen in evidenzbasierte Inhalte: Studien, Leitlinien, Fachinformationen und Fortbildungsangebote. Diese Inhalte sind qualitativ hochwertig, regulatorisch geprüft und wissenschaftlich fundiert.
Und trotzdem stellt sich eine zentrale Frage:
Werden diese Informationen tatsächlich in dem Moment genutzt, in dem Therapieentscheidungen getroffen werden?
In vielen Fällen liegt genau hier die Lücke. Inhalte sind vorhanden, aber nicht im unmittelbaren Entscheidungskontext verfügbar. Kommunikation findet statt – aber oft zu früh, zu spät oder außerhalb der konkreten Anwendungssituation.
Nicht die Qualität der Inhalte ist das Problem. Sondern ihr Timing und Kontext